MR for the NonGeek 8
So legt euch also Fake Daten zuZugegeben es mag ganz interessant sein an gewissen Communitys teilzunehmen. Wir raten hier aber generell zur Vorsicht, was die Preisgabe echter Daten betrifft. Echte Daten sind Daten, die einen klaren Rückschluss auf die eigene Identität zulassen:
1. Name
2. Vorname
3. Geburtsdatum
4. Geburtsort
5. Wohnort
6. Straße
7. Postleitzahl
8. evt. Mailadresse
Wenn man also nun unbedingt an einer kommerziellen Community teilnehmen will, sollte man keineswegs z.B. bei der Registrierung seine echten Daten preisgeben. Dieses Verhalten ist absolut legal, die maximale Sanktion ist allenfalls ein
Auschluss aus der entsprechenden Community, allerdings, und dies ist am Ende des Textes klar, ist das völlig egal.
Immer daran denken, dass sind kommerzielle Anbieter. Die kommerziellen Anbieter haben ein Interesse an euren Daten,
nicht nur um Werbung direkt an euch zu senden, sondern auch um ihren Werbekunden ein möglichst genaues statistisches Bild der User bieten zu können. Für diese Bereitstellung des von euch erstellten Contents, also eure Daten und eure Inhalte, die ihr einstellt, seht ihr keinen Cent, obschon der Betreiber deutlich mehr Geld mit euch macht als er zum Betrieb seiner Server braucht.
Die Gewissheit, dass mit euren Daten sorgfältig umgegangen wird habt ihr nicht. Also legt einfach in diesen kommerziellen Communitys Fake Accounts unter falschen Namen an. AGB sind keine Gesetzestexte, sondern relativ willkürlich aufgestellte, oft juristisch nicht haltbare Texte. Sie werden halt nur selten angefochten, so ist Papier eben geduldig.
Legt euch also Fake Daten zu, für jeden der Punkte oben 1-6, und teilt dann eben euren besten Freunden mit wie euer Fake wo lautet. Von vornherein falsche Angaben in diesen kommerziellen Portalen zu machen schütz euch deutlich besser, als darauf zu hoffen, dass der Betreiber den Datenschutz ernst nimmt.
Weitere Vorteile sind natürlich, dass Fotos, Texte oder so, bei einer Recherche durch Personalchefs etc. natürlich unmöglich zugeordnet werden können. Den Fun mit Fotos und Freunden habt ihr als Fake ganz sicher.
Dem Prinzip nach folgt dieses Konzept der Verschleierung und Unzuordbarmachung von Daten, was eher aus dem Kontext der bewussten Datensteuerung kommt als aus dem Konzept des Schutzes.
Beispiel:
Ihr wisst, dass Personalchefs Schnüffler sind und Leuten im Netz nachsteigen. Nun kann man eben auch als Fake ganz normal online leben. Dann legt man gezielt einigen sehr sauberen, für Personalchefs attraktiven Content an, den dann unter seinem echten Namen. So wendet man das Schnüffeln des Personalchefs gegen ihn selbst und hat noch nen Plus, weil ja der Content den man unter seinem echten Namen bewusst einstellt "ganz toll" ist. Personalchef ist natürlich nur ein Beispiel, kann auch die Schwiegermutter sein.
Bewusste Datensteuerung und Verschleierung ist eine aktive Methode des Datenschutzes- und Dateneinsatzes, die oft viel mehr bringt als irgendwelche Datenschutzmaßnahmen, die darauf setzen, dass nicht sein kann was nicht sein darf.
bis.die.tage.
STREAM

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